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Ach, es gibt so viele Dinge und Situationen, die mir den Alltag echt schwer machen. Ich könnte diese Serie wohl ewig weiterführen. Und doch werde ich sie heute mit einem meiner persönlichen Nerv-Highlights abschließen: dem Werbeartikel. Der Werbeartikel begegnet einem wirklich an jeder Ecke, und es sind noch nicht einmal so sehr die Werbeartikel an sich, die mich stören, sondern die Art und Weise, wie sich manche Leute auf diese Werbeartikel stürzen, als gäbe es kein Morgen. Werbeartikel sind nicht nur meist sehr preisgünstig produziert, nein, Werbeartikel tragen auch noch Werbung auf sich! Bei einem Kuli als Werbeartikel ist das noch kein großes Problem, aber bei einer Laptoptasche, die unschwer als... sagen wir mal... Werbeartikel für eine große Versicherung zu erkennen ist, wird das ganze wirklich unschön. Na ja, Werbeartikel haben allerdings natürlich auch ihr Gutes. Sie sind meist kostenlos, oder man bekommt sie geschenkt. Womit wir bei einem Vorteil gegenüber dem Sale wären; denn beim Sale wird einem garantiert nichts geschenkt! Der Sale ist tatsächlich einfach nur eine ganz gemeine Masche meiner Lieblingsklamottenläden, mich anzulocken und mir das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ganz unverhohlen. Da ist der Werbeartikel vielleicht doch noch ein wenig subtiler...
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Und heute schreibe ich über Schlussverkäufe. Vier kleine Buchstaben: S-A-L-E. Das ist aber eher eine persönliche Angelegenheit. Ich liebe Sales. Wenn sie mich doch nur nicht immer in die private Insolvenz führen würden! Ich liege mit ihnen in einem ganz persönlichen Clinch. Es hat nie einen Sale gegeben, an dem ich wirklich sparen konnte, weil ich einfach nicht vorbeigehen kann und folglich immer das doppelte (mindestens) ausgebe von dem, was ich ohne Sale in demselben Laden ausgegeben hätte. Und diesen Sale, den ich ignoriere, wird es auch nie geben. Daher die strikte Abneigung gegenüber allen Schlussverkäufen, die schon längst nicht mehr immer nur am Schluss einer Saison stattfinden.
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Mein heutiges Thema, über das ich durch das Schreiben meine Aggressionen abbauen möchte, die sich so über die Monate angesammelt haben, sind iPhones. Noch vor ca. zehn Jahren war die Welt noch gut, es gab keine iPhones, nein, noch nicht einmal ein Smartphone war erfunden. Es gab dicke, schön klobige Handys die ungefähr 500 g oder mehr gewogen haben, und man konnte alles Wichtige mit ihnen machen, nämlich telefonieren und SMS schreiben. Heutzutage braucht man natürlich sein iPhone, um Mails zu schreiben, kurz mal zu gucken, wann der Zug abfährt, oder wahlweise auch kleine Schweinchen mit wütenden Vögeln abzuschießen! Und ganz besonders: Um sein Ego aufzupolieren. Ich sag es euch, iPhones sind doch nichts als Statusobjekte. Kleine Prestigebündel. Wer braucht so etwas? Genau, richtig geraten; nur die Leute, die sich nicht auf andere Weise bemerkbar, beziehungsweise WICHTIG machen können.
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Ich werde in den folgenden Tagen meinem Ärger einmal Luft machen, und werde über all die Dinge schreiben, die mich im Alltag irgendwie verfolgen und mich unglaublich nerven. Das Schreiben soll ja angeblich einen therapeutischen Effekt haben, so eine Art Reinigung der Seele, möchte man meinen. Da wären für die heutige erste Folge: Bahnfahren. Das Bahnfahren an sich wäre total entspannend. Man muss sich nicht, anders als im Auto, auf die Strecke konzentrieren, muss aber auch gleichzeitig keine Angst haben, von seinem Fahrer gegen den nächsten Baum gesetzt zu werden. Außerdem kann man sich wichtigen Dingen widmen, für die man im stressigen Alltag irgendwie gar nicht so wirklich die Zeit findet, wie zum Beispiel, einfach nur intensiv Musik zu hören. Man könnte. Wären da nicht die anderen Menschen in der Bahn. Ständig wird man angerempelt, muss ausweichen, fühlt schwitzige Haut an seiner eigenen und wird von dem dicken Sitznachbarn an die Scheibe gedrückt! Einfach furchtbar!
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